Zutaten
Für den Dibbelabbes
- 1200 g Kartoffel mehligkochend, geschält
- 2 Zwiebel groß, fein gerieben oder sehr fein gewürfelt
- 2 Stück Ei
- 2 EL Mehl optional, bindet wenn die Kartoffeln sehr wässrig sind
- 1 TL Majoran getrocknet
- 2 Prise Muskatnuss frisch gerieben
- 2 TL Salz
- 1 TL Pfeffer schwarz, frisch gemahlen
- 200 g Speck durchwachsen, gewürfelt oder in Streifen
- 2 EL Butterschmalz für Topf und Kruste
Zum Servieren
- 300 g Apfelmus am besten säuerlich
Kochutensilien
- Gusseisentopf
- Reibe
- Schüssel
- Pfanne
- Spatel
Anleitung
- Speck in einer Pfanne langsam auslassen, bis er goldbraun ist. Speck herausnehmen und das ausgelassene Fett aufheben.
- Kartoffeln grob reiben (oder halb grob/halb fein für mehr Bindung). In eine Schüssel geben und mit Zwiebeln, Eiern, Majoran, Muskat, Salz und Pfeffer mischen. Wenn die Masse sehr feucht wirkt, das Mehl unterrühren.
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Gusseisentopf („Dibbe“) kräftig erhitzen, 1 EL Butterschmalz hineingeben und den Boden gut fetten.
- Die Kartoffelmasse in den Topf füllen und fest andrücken. Speck und 1–2 EL Speckfett (nach Geschmack) unterheben oder den Speck erst später als Topping verwenden.
- Im Ofen ca. 45–60 Minuten backen, bis sich eine kräftige Kruste bildet. Für extra Kruste nach 30 Minuten 1 EL Butterschmalz in kleinen Stückchen obenauf geben oder den Dibbelabbes im Topf kurz auf dem Herd anbraten (Achtung, nicht anbrennen lassen).
- Dibbelabbes 5 Minuten ruhen lassen, dann in Stücke schneiden. Mit Apfelmus servieren und nach Wunsch mit knusprigem Speck bestreuen.
Nährwerte
Kalorien: 620 kcalKohlenhydrate: 76 gProtein: 21 gFett: 26 gGesättigtes Fett: 10 gCholesterin: 150 mgNatrium: 1250 mgKalium: 1500 mgBallaststoffe: 7 gZucker: 16 g
Anmerkungen
Saarländischer Tipp: Dibbelabbes lebt von der Kruste. Drück die Masse im Topf wirklich fest an und gib ihm am Ende lieber ein paar Minuten mehr, damit’s richtig „kracht“.
Varianten: Manche geben noch Lauch oder ein paar Würfel Dörrfleisch mit rein – wichtig ist, dass die Kartoffel im Mittelpunkt bleibt und das Ganze nicht zu „pfannkuchig“ wird.
Aufbewahren: Reste schmecken am nächsten Tag in der Pfanne in Butterschmalz wieder knusprig gebraten besonders gut.
