Zutaten
Für die Hoorische
- 1 kg Kartoffel mehligkochend
- 1 Ei
- 250 g Mehl plus etwas zum Formen
- 2 TL Salz
- 2 Prise Muskat frisch gerieben
Für die Speckrahmsoß
- 150 g Speck geräuchert, gewürfelt
- 1 Zwiebel fein gewürfelt
- 1 EL Butter
- 200 ml Sahne
- 150 ml Milch
- 150 ml Brühe Gemüse oder Fleisch
- 1 Prise Pfeffer schwarz, frisch gemahlen
- 1/2 Bund Petersilie fein gehackt
Kochutensilien
- Topf
- Pfanne
- Schüssel
- Kartoffelpresse
- Schneebesen
- Schaumlöffel
Anleitung
- Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser weich kochen. Danach gut abgießen und kurz ausdampfen lassen, damit sie möglichst trocken sind.
- Die heißen Kartoffeln durch die Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken. Etwas abkühlen lassen, dann Ei, Mehl, Salz und Muskat zugeben und zügig zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Wenn der Teig stark klebt, nur wenig Mehl zusätzlich einarbeiten.
- Aus dem Teig mit bemehlten Händen längliche Klöße formen (typisch „hoorisch“). Einen großen Topf mit leicht siedendem Salzwasser bereitstellen (nicht sprudelnd kochen).
- Die Hoorische portionsweise ins Wasser geben und bei kleiner Hitze 12–15 Minuten gar ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit dem Schaumlöffel herausheben und warm halten.
- Für die Speckrahmsoß Speck in einer Pfanne auslassen. Zwiebel zugeben und glasig braten. Butter einrühren.
- Sahne, Milch und Brühe angießen und 5–8 Minuten leise köcheln lassen, bis die Soße leicht cremig ist. Mit Pfeffer abschmecken (Salz meist kaum nötig wegen Speck und Brühe).
- Hoorische in der Soße kurz erwärmen, mit Petersilie bestreuen und direkt servieren.
Nährwerte
Kalorien: 720 kcalKohlenhydrate: 86 gProtein: 19 gFett: 33 gGesättigtes Fett: 16 gCholesterin: 95 mgNatrium: 980 mgKalium: 1350 mgBallaststoffe: 7 gZucker: 7 g
Anmerkungen
Tipp aus der saarländischen Küche: Die Kartoffeln sollten möglichst trocken sein, sonst brauchen die Hoorische zu viel Mehl und werden fest. Wenn du magst, serviere dazu einen grünen Salat oder Sauerkraut – beides passt herrlich zur Speckrahmsoß.
